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- Wintertour - auf der Suche nach Sonne & Schnee
Tag 1 Ich bin total erschöpft und todmüde. Es fällt mir schwer diesen Bericht zu verfassen. Zwischen mir und dem Block auf dem ich schreibe ist dicker Dampf, den ich vor jedem Atemzug neuerlich ausstoße. Im Hintergrund höre ich Musik aus meinem Mini-Radio. Über mir baumelt eine kleine Taschenlampe. Doch wie kam es zu dem Allen? Es ist leicht, wenn man bei 35°C in der Sonne liegt, zu sagen: "Na, mach ma halt zur Abwechslung mal eine Wintertour." Obwohl ich kurz vorher noch dachte wie blöd ich eigentlich sei und das es doch genügend gäbe was ich lieber täte startete ich wie geplant heute zu meiner Wintertour03. Meine Jungfernfahrt was das Touren bei Kälte betrifft. Ich möchte anmerken, dass ich während des Schreibens immer wieder kurz einnicke. Es strengt mich also wirklich sehr an. Die heutige Nacht schlief ich so gut wie schon lange nicht mehr. Die Ängste, Freude, Euphorie, Befürchtungen, hingen auch in meinen Träumen. Um Viertel nach sechs Uhr stand ich auf und zog meine Radmontur an. Frank klingelte. Er war gekommen um ein paar Fotos zu machen. Mein Rad stand schon freudig und voll bepackt im Radkeller. 53 Kilogramm sind es diesmal geworden. Ein Gewicht das ich im Sommer bereits transportieren musste als ich Gepäck für Zwei am Rad hatte. Neu war der zusätzliche Triathlon-Lenker. Ebenfalls die Bereifung war noch nicht erprobt. Zuerst hatte ich mich gewehrt meine sexy ultraschlanken Reifen gegen so fette Bluzer einzutauschen. Aber als dann der erste Schnee in Weiz fiel siegte die Vernunft und ich lies mich von meinem Radhändler Bernhard Schmuck zu einem guten Profilreifen beraten. Es war alles nass und es tröpfelte gelegentlich. Ein ekliges Wetter. 1°C, wenigstens keine gefrorene Fahrbahn. Ich holte noch schnell eine Nusskrone als Frühstück und Proviant bis Mittag bei meinem Bäcker. Dunkel war es noch als ich um 6:55 Uhr startete. Frank folgte mir mit dem Auto. Es war ein anderes Fahrgefühl als sonst. Im Grunde war es überhaupt mein erstes Mal am Rad seit dem Sommer. Würde ich überhaupt eine Leistung erbringen können, so ganz ohne Training? Ich verlor auf dem ersten Kilometer fast mein Gepäck. Ein zusätzlich angebrachter Spanngummi löste das Problem. Auf kleinen Hinterwegen strampelte ich Richtung Gleisdorf. Ich war ganz guter Dinge, nur einige Gedanken plagten mich. Ich hoffte möglichst bald in eine Schneegegend zu kommen. Ich hakte feuchte Plusgrade für schlimmer als leichte Minusgrade bei Schnee. Nach bereits 11km passierte es. Als ich über eine Holzbrücke fuhr. Der erste Sturz. Es verschob mir dabei die selbstgebaute Lenkertaschenhalterung. Ich musste die Vorrichtung abschrauben um sie wieder in die rechte Position bringen zu können. Ärgerlich, aber weiter kein Problem. In Gleisdorf passte mich Frank wieder ab. Ich erzählte ihm kurz von dem Sturz. Er wies mir den weiteren Weg bis Laßnitzthal indem er vor mir her fuhr. Ein letztes Foto, die Verabschiedung. Ich bedankte mich für seine Unterstützung. Für mich hieß es jetzt rauf auf den ersten Berg. Mir wurde allmählich wärmer. Es ging ganz gut. Ich bewies unglaubliche Kräfte. Im regelmässigen Abständen blieb ich stehen um von der Nusskrone abzubeißen und einen Schluck Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Damit sie nicht friert benutze ich einen 2-Liter-Trinkbeutel den ich in der Vordertasche zwischen Wander- und Schlafkleidung eingepackt habe. Ein außen befestigter Schlauch gewährt mir Zugang. Auf der Schemerlhöhe angekommen befand ich mich in einer furchtbaren Nebelsuppe. Langsam aber doch ging es voran. Hausmannstätten, Lieboch, Unterpremstätten. Ich umfuhr Graz. Teilweise gab es dort ein starkes Verkehrsaufkommen was mich nicht weiter störte. Eigentlich war ich gar nicht so langsam. Ich hatte eine gute Reisegeschwindigkeit und benötigte viel kürzere Pausen als im Sommer. Die Sonne kam ein wenig zum Vorschein und die Temperatur stieg auf 5°C an. Ich trug bald am Oberkörper nicht mehr als Trikot und Ärmlinge. Weniger als manchmal im Sommer. Nach 80km, gegen 12:45 ereichte ich das Ortsende von Köflach. 20km sollte es ab hier nun bergauf gehen bis ich die Packhöhe erreichen sollte. Nach 8km erreichte ich um 14 Uhr die einzige Ortschaft der Gegend und die letzte Möglichkeit etwas Entscheidendes zu besorgen. Ich hatte mich darauf eingestellt auf dieser Tour teils von Schnee zu leben, aber den gab es hier nicht. Zum Glück schoss mir rechtzeitig ein, Koch- und Trinkwasser zu besorgen. Ich fand ein Kaufhaus, doch es war bis 15 Uhr geschlossen. Ich war in einer Not und überlegte die Geschäftsbesitzer zu suchen. Zufällig fand ich aber ein Lagerhaus bei dem ich Trinkbares erhielt. Die Sonne verschwand und es wurde abrupt kälter. Mein Körper wurde merkbar schwächer bis er total erschöpft war. Mein Kopf ist jedoch stärker. Ich wollte das Tageslicht noch nutzen. Bald benötigte ich alle hundert Meter eine Pause. So brauchte ich für die nächsten 10km, von denen es über die Hälfte bergab ging, 80 Minuten. Kilometer 98, ich erreichte die Schneegrenze. Von dort genoss ich auch den Blick auf die anderen Berge mit verschneiten Gipfeln. Zwei Kilometer weiter erreichte ich zugleich meine gewünschte Mindestdistanz und mein Mindestziel: den Ort Pack nach 100 Kilometern, der auf 1170 Metern liegt. Es war halb vier, Zeit ein Nachlager zu finden. Neue Kräfte kamen auf da ich wusste, dass es endlich ab in den Schlafsack gehen würde. Schon bald fand ich einen Neubau aus dessen Schornstein kein Rauch aufstieg. Ich stellte mein Rad ab, überlegte mir eine Ausrede gesetzt den Fall jemand würde mich fragen was ich hier verloren hätte und machte einen Kontrollgang. Neben dem Haus bot sich ein idealer Platz an. Ich holte mein Rad. Der Platz ist flach, ein wenig geschützt, weg von der Straße und es gibt genug Schnee um die Zeltheringe eingraben zu können. In meiner Zelttasche befand sich noch Sand von der Ostsee. Sehr motivierend. Ich schaffte es tatsächlich da Zelt aufzustellen indem ich die Heringe fest in Schnee einpackte. Ich schaufelte auch Schnee auf die Zeltwände damit kein Wind durch pfeifen kann. Bald schon (nach einer Stunde) lag ich in meinem warmen Schlafsack. Ein Licht wurde montiert, das viele Gepäck rings um mich angeordnet, der Kocher aufgebaut. Mit einem Teelicht, das ich unter die Brennereinheit stellte, erwärmte ich den Spiritus auf über 11°C. Nun war er entzündbar und das Kochwasser wurde aufgestellt. Ich hatte es mir an einer Quelle am Berg abgefasst. Schon bald kam ich zu einer Äußerung, die ich öfters auf Touren mache: "Herrlich, was will man mehr!" Wenn man Dinge erlebt hat wie ich und sich öfters in eine gewisse Not begibt reicht es einem irgendwann im Warmen zu liegen (auch wenn es nur die eigene Körperwärme ist, die man verspürt) und neben sich einen Kocher mit lodernder Flamme, die ein Essen verspricht, zu haben. In der Zwischenzeit versuche ich Kerzen für ein schöneres Schreiblicht zum brennen zu bekommen. Keine Chance. Kein Kerzendocht und kein Streichholz wollten länger als eine Sekunde brennen. Ich versuche alles Mögliche. Bald schon gab auch mein einziges Feuerzeug seinen Geist auf. Währendessen hatte ich meine Nudelsuppe von der Flamme genommen und sie gelöscht. Nun wurde mir klar, dass es keine Möglichkeit für warmes Wasser mehr gab und ich musste mich von dem Vorhaben Tee zu kochen verabschieden. Eine Flasche Bier hatte ich noch, die ich mir zwischen die Oberschenkel klemmte um sie auf eine trinkbare Temperatur zu wärmen. Eigentlich dachte ich mir einen ruhigen Platz ausgesucht zu haben, aber ständig gingen Leute vorbei. Ihre Stimmen schreckten mich immer wieder aufs Neue. Einmal kam sogar ein Auto und hielt. Dann war für eine Viertelstunde Licht im Haus und es fuhr wieder. Scheinbar war ich Allen egal. Zum Glück. Ich hatte genug Angst, aber wer hätte mich schon bei der Hundskälte vertrieben? Auf 3°C (in der Raummitte) hatte ich mein Zelt übrigen bereits aufgeheizt. Ich zog zwischen den beiden Paaren an Schlafsocken die zwei nassen Paare Radsocken an um sie durch Körperwärme zu trocknen. Meine Feuchten Radlklamotten steckte ich in einen Sack den ich als Kopfkissen benutzte damit sie nicht einfrieren. Um zehn Uhr gab ich mich dann äußerst erschöpft einem genussvollen Schlaf hin. Tag 2 Ich wusste nicht recht ob ich mich wieder zur Seite drehen sollte um weiterzuschlafen oder doch mal sehen sollte wie spät es sei. Dunkel war es wohl noch im Zelt, aber das kann täuschen. Eins wusste ich aber recht sicher, ist das Licht mal an gewesen kann ich nicht mehr einschlafen. Ich riskierte es. Sieben Uhr. Naja. Innenzelt geöffnet, Ausgang vom Außenzelt ein wenig angehoben, dunkel war es noch draußen. Ich war als erstes überhaupt mal froh, dass das Zeltstehen geblieben war, obwohl die Heringe einfach nur im Schnee eingegraben waren. -1°C hatte es im Innenraum. Dadurch war meine, an den Zeltwänden kondensierte, Atemluft gefroren. Ich begann nach und nach meine Radlklamotten anzuziehen. Damit mir am Körper nicht zu kalt wurde wartete ich immer bis sich alles erwärmt hatte bevor ich das nächste Kleidungsstück wechselte. Ich packte meine Taschen und öffnete das Zelt. Draußen sah aus wie am Vortag. Irgendwie hatte ich mir etwas Neuschnee gewünscht. Ich schlüpfte in meine Radschuhe und stand auf, ins Freie. -5°C. Ich hatte vergessen die Träger meiner Radhose überzustreifen. So musste ich in der Kälte wieder Jacke und Trikot ausziehen. Vergesslichkeit wird bestraft. Kein Wunder warum die Zelthalterungen gehalten hatten. Der Schnee, den ich an die Wände geschaufelt hatte war festgefroren. Ich musste beginnen mühselig mit einem Ersatzhering den kompakten Schnee wegzuhacken. Die Radschuhe und Windstopperhandschuhe haben keine wärmende Funktion und sind nicht sehr angenehm im Schnee. So wechselte ich zu meinen Bergschuhe und Wanderhandschuhe. Es dauerte einige Zeit alles zusammenzupacken. Der leichte Wind machte es nicht leichter das Zelt zusammenzulegen. Durch das Eis an den Zeltwänden war es nun dicker und schwerer geworden. Ich hoffe, dass mir das Gewebe nicht reißt. Nach über eineinhalb Stunden war das Rad bepackt. Tja, meine Radschuhe waren inzwischen gefroren, aber ich musste sie anziehen. Auch die anderen Handschuhe waren steif. Ich behielt die Wanderhandschuhe an. Zwischen den Bäumen war die Sonne sichtbar. Ich brachte mein Rad auf die Straße und startete den zweiten Tourtag. Es war furchtbar: Ich konnte mich nicht bewegen da es nur bergab ging, der dadurch höhere Fahrtwind, der Nordwind, die gefrorenen Schuhe und die eisige Luft die durch meine Handschuhe blies. An der ersten sonnigen Passage blieb ich stehen, setzte mich auf einen Holzzaun und klemmte meine Hände zwischen die Oberschenkel. Ich war verzweifelt. Ich hatte starke Schmerzen und konnte nichts dagegen tun. Alle paar hundert Meter musste ich stehen bleiben, vertrat mir die Beine und reib meine Hände. Flüssigkeit hatte ich auch keine. Abends hatte ich zwar extra den Trinkschlauch geleert, doch nachts hatte ich im Halbschlaf einen Schluck Wasser genommen worauf anschließend der Schlauch zufror. In der Früh hatte ich dann den Schlauch abmontiert und die Öffnung mit Atemluft soweit gewärmt bis ich den restlichen flüssigen Beutelinhalt in eine leere Trinkflasche aus Kunststoff umfüllen konnte. Nun kann ich das Eis, das sich ständig neu bildet zerschlagen indem ich mit der Flasche auf den Sattel klopfe. Ein paar Klumpen lasse ich in meinen Mund gleiten, zerkaue und lutsche sie. Nicht gerade angenehm, aber der einzige Weg. Irgendwann war ich so weit vom Berg herunter, dass es gar keine sonnigen Stellen mehr gab. Ich machte mir ernsthaft Gedanken über den weiteren Verlauf der Tour. Ich wogte ab. Ist e denn so gut, wenn ich mir immer wieder Hände und Füße unterkühle? Ich will ja keine Bleibeschäden davon tragen. Was lässt sich ändern, verbessern? Was wird besser/schlechter wenn ich mich weiter gen Westen bewege? Wärmer wird es sicher nicht. Um 10Uhr ereichte ich eine Ortschaft am Fuße des Berges. Keine Sonne, kein Kaufhaus, also flüchtete ich in ein kleines düsteres Gasthaus für eine Tasse Tee. Ich zog mich aus. Ich empfand den eigentlich kalten Fliesenboden herrlich wärmend für meine nackten Füße. Ich überlegte viel und kam zu dem Schluss erst mal zu sehen wie es mir ab nun im Tal am Rad gehen würde und es dann noch eine Nacht zu versuchen. IM Tal hatte ich Sonne, Bewegung, der half mir etwas voran. ich besorgte eine Kleinigkeit zu essen. Dennoch brauchte ich viele Pausen. Das mit dem zerkauten Eis kostet den Körper bestimmt viel Energie. Kilometermässig kam ich nur schleppend voran. Ich hatte auch zwei kleine Berge zu überwinden, wodurch mir aber wider richtig warm wurde. Die Landschaft finde ich nicht so aufregend. Hoffentlich kommen bald ein paar Belohnungen für die Anstrengung. Ich traf die Entscheidung den nächsten Bahnhof anzufahren und den nächsten Zug nach Hause zu nehmen um am folgenden Tag meine Mutter nach Salzburg zu begleiten. Es ergab sich dann etwas anders. Zum nächsten Bahnhof musste ich durch Völkermarkt nach Kühnsdorf, wobei ich in der Abendsonne auf einer langen gebogenen Brücke einen Stausee überquerte. Mir wurde gewährt am Kühnsdorfer Bahnhof mein Rad und Gepäck in einem Abstellraum zu verstauen. Nach ein paar Telefonaten war klar, dass Einfachste wäre direkt nach Salzburg zu fahren. Es ging darum meine Mutter und ihren Bruder dort zu treffen um mit ihnen den Weihnachtsabend zu verbringen. Ich kam aus der Kälte rein in den Bahnhof um am Klo mit genauso kaltem Wasser meinen Körper zu waschen. Eine Überwindung nach der anderen. Ich bekleidete mich mit einer Mischung aus Rad-, Wander- und Schlafkleidung. Mein restliches Zeug wusste ich wohl untergebracht. So nahm ich den bald kommenden Zug um meine Tour in drei Tagen hier fortzusetzen. Tag 3 Um kurz nach 6 Uhr begann mein Tag. Ich packte meine Sachen zusammen und machte mich langsam auf den Weg Richtung Salzburger Hauptbahnhof. Verlassen musste ich sie, die Wohnung meines Onkels in der ich die letzten beiden Tage bei einer Mindesttemperatur von 22° Celsius verbracht hatte. Ein Blick aufs Außenthermometer. -3°C. Das stimmte mich zuversichtlich, zeigte es vorgestern doch noch -10°C. Ich war einige Stunden mit dem Zug unterwegs und alleine im Waggon. Fad war es und ein Hungergefühl machte sich breit. In Klagenfurt hatte ich vierzig Minuten Wartezeit auf den Anschlusszug. Hier ließ sich nicht mehr zu essen auftreiben als eine, aus dem Automaten gedrückte, Packung Schnitten. Der Bahnhof wird gerade umgebaut, so gibt es keinen Wartesaal. Ich hielt mich warm indem ich ständig umher ging und Leuten half ihr Gepäck die provisorischen Holztreppen hochzubekommen. Ich überlegte ob es nicht interessant wäre Kärntens Hauptstadt anzusehen, wo ich schon mal hier wäre, noch dazu ohne störendes Gepäck. Andererseits wollte ich nicht zu spät in Kühnsdorf ankommen. Ein paar Kilometer sollten heute schon noch drinnen sein. Im Zug las ich weiter an meinem Buch von einem bekannten Weltenradler. Ich hatte mir ja gedacht ab nun mein Nachtlager so aufzuschlagen, dass ich morgens Sonne habe. Dadurch hoffe ich beim Tagesstart nicht mehr so zu frieren. Tja, nur hab ich eins vergessen: was wenn es gar keinen einzigen Sonnenstrahl gibt, weil alles bewölkt ist? Das war bei der gesamten Zugreise von Salzburg der Fall. Groß war meine Freude als kurz vorm Ziel die Sonne ins Abteil lachte. Ich legte mein Buch zur Seite und freute mich über mein Glück, dass ausgerechnet hier der einzige sonnige Fleck war. Der Zug hielt mal wieder und ich merkte im letzten Moment das ich bereits in Kühnsdorf angekommen war - 10 Minuten früher als ich mir auf einem Zettelchen notiert hatte. Der Bahnangestellte war überrascht mich zu sehen. Er sagte ich hätte zehn Minuten mein Zeug auszuräumen, weil dann der Bahnhof und natürlich auch der Raum in dem mein Rad und Gepäck verstaut waren, zugesperrt werden. Da war ich doch froh nicht länger in Klagenfurt geblieben zu sein. Ich musste mich recht beeilen um mich umzuziehen, meine Taschen zu packen und alles nach draußen zu schaffen. Als die Dorfglocken zu läuten begannen war mein Rad fertig bepackt und ich bereit zu neuen Taten. Die Sonne hatte sich leider schon wieder verkrümelt. Die Temperatur lag bei -3°C. Ganz Okay. Als erstes ging's nach St. Kanzian am Klopeiner See. Hier traf ich auf die Strecke, die ich vor eineinhalb Jahren mit Michael getourt war. Es war schön. Ein schützendes Gefühl der Vertrautheit kam in mir hoch. Ich kannte jede Steigung, jeden Supermarkt dessen Klimaanlage wir genossen hatten, jede Bushaltestelle in der wir Schatten gesucht hatten, jede Stelle an der wir in den See gesprungen waren um uns abzukühlen. An jedes Erlebnis erinnere ich mich. Interessant wie mich alles anders sein kann. Nun will ich mich alles andere als abkühlen und die Straßen auf der wir uns durch den Verkehr gezwungen hatten waren nun leer. Auf jeden Fall fuhr Michael ab nun in meinem Geiste wieder vor mir her (kann auch vom Flüssigkeitsmangel kommen). An einer Tankstelle holte ich mir Schnitten. Ich musste schmunzeln als ich mein Rad dort abstellte. Michael und ich waren hier. Wir hatten unsere Räder blöd hingestellt und bekamen vom Tankwart geschimpft: "Das nächste Mal …". Damals hatten wir ihn ausgelacht. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals wieder in diese verlassene Gegend Österreichs kommen würde. Ich stellte mein Rad jetzt aber nicht zu Fleiß wieder falsch hin. Bald ereichte ich Klagenfurt. Eigenartig jetzt am Nachmittag mühselig Orte anzuradeln in dienen ich am Vormittag schon bequem mit dem Zug war. Hier am Standrand crashte ich fast mit einem Rettungswagen. Dürfen die den auch ohne Sirene rote Ampel überfahren? Es folgten fast zwanzig Kilometer entlang des Wörthersees. Damals bei der HCH-Tour sahen wir keine Chance hier irgendwo einen Schlafplatz zu finden. Nun ist dort alles verlassen und auch der frühe Nachteinbruch führt zu möglichen Schlafplätzen en masse. Noch wollte ich so viel weiter kommen wie nur möglich. Ich war schon sehr gespannt was in der Nähe sein würde, wenn die Dämmerung hereinbricht. Wird es ein Schloss sein, oder ein schlichtes Buswartehäuschen, oder lege ich mich auf die Terrasse eines geschlossenen Sommerhotels? Mein Tacho zeigte eine immer größere zurückgelegte Distanz (logisch!) was mich mit Stolz erfüllte, waren meine Beine doch so müde und schwer und fror ich doch so stark abwechselnd an Händen und Füßen. Zum späten Abend bekam ich noch ein paar Sonnenstrahlen. Ich sah, dass es möglich sein wird einen besonderen Ort zu erreichen wo ich auch gerne nächtigen würde. Und ich schaffte es tatsächlich mit letzten Kräften während der Dämmerung. Nichts spektakuläres, aber für mich ein besonderer Platz. Bereits das vierte Mal hat es mich hierher verschlagen. Und es ist auch der Platz an dem ich währen eines Sturms mein Zelt das erste Mal aus seiner Originalverpackung genommen hatte (wobei mir die Aufbauanleitung wegflog worüber ich mich heute noch immer ärgere). Dieser Platz befindet sich in einer großen Campinganlage und ist ein kleines Stück Wiese direkt am Faaker See. Neue Probleme taten sich auf. Ich hoffte das hier direkt am wärmsten See Österreichs der Boden vielleicht weich wäre, aber nichts da. Ich ging herum und suchte nach Lösungen. An Ideenreichtum mangelte es mir nicht, werde mir aber ersparen alle Ideen aufzuzählen. Die Endlösung war dann die langweiligste und auch einfachste. Es war notwenig mich zu beeilen da ich begonnen hatte schrecklich zu frieren. Ich nahm anstatt der Heringe dünne aber schwere Stangen die gefunden hatte. Die fädelte ich durch die für Heringe vorgesehenen Ösen. Hält auch. Ich habe mir ein neues Feuerzeug besorgt. Damit es funktioniert hab ich es mir zum wärmen des Gases unter die Socke gesteckt während ich die Küche aufbaute. So kam ich diesmal zu einem warmen Essen, einem Tee und Kerzenlicht. So hatte ich mir das vorgestellt. Draußen ist es ur schön. Der See spiegelt die freundliche Beleuchtung des Ortes am anderen Ufer. Ruhig ist es außerdem. Ich bin auf Privatgrund und da kommt normal keiner hin. Tag 4 Als ich aus meinem Traum vom Baden im Faaker See erwachte war es bereits 10 Uhr. Zwölf Stunden hatte ich geschlafen. ich stellte einen Tee auf. Ich weiß ja nicht wie kalt es nachts gewesen war, aber mein Rad war komplett weiß, total von einer dicken Frostschicht überzogen. Mein Zelt ist morgens auch immer innen mit Eis überzogen das in meinen Schlafsack bröckelt wenn ich den Ausgang öffne. Während ich das Teewasser erhitze stellte ich die Radschuhe auf den Deckel und als der Tee fertig warm wickelte sie in den Wanderpulli. Ein neuer Versuch. Die Handschuhe hatte ich nachts im Schlafsack und konnte ich sowieso nicht ausziehen, da es viel zu kalt war. Das Lustigste jeden Tag ist ja das Linsenreinigen und Einsetzen. Eine Stunde brauchte es bis ich das Zelt verlassen konnte. Besonders das Umziehen nimmt viel Zeit in Anspruch. Der See war total schön. Ein Eichkätzchen huschte an meinem Rad vorbei. Nach einer weiteren Stunde, pünktlich als die Glocken läuteten, war ich fertig. Gleichzeitig kam die Sonne zum Vorschein. Ich fragte mich, ob das Packen überhaupt einen Sinn hat, wenn die Sonne bereits so tief steht, noch bevor ich gestartet bin. Naja, ein paar Kilometer lassen sich in den restlichen Tagesstunden doch noch weiterbringen. Zum Glück war der Zaun des Campingplatzes noch geöffnet. Obwohl mich bisher noch kein Zaun aufgehalten hat, wenn es um einen tollen Schlafplatz ging. Das kommende Teilstück fuhr ich bereits zum dritten Mal. Es ist die einzige Möglichkeit in den Westen zu kommen. Witzig wenn man schon alles kennt. Heute ist Samstag, da haben die Supermärkte wieder geöffnet (gestern war Feiertag). Ich hielt bei einem Supermarkt in dem ich natürlich schon mal war. Die hatten fast nichts von dem was ich wollte, waren furchtbar langsam (an der Wursttheke) und eigentlich hab ich nichts von dem verstanden was sie zu mir sagten (Dialekt). Ich war deprimiert zu so später Stunde noch fast nicht weiter gekommen zu sein. Ich kam in ein Tal in der keine Sonne war. Dafür war ein unglaublich warmer Wind der mich dazu brachte trotz großem Kraftaufwand nicht mehr als 11km/h am Tacho zu bewirken. Ich kam ins schöne Gailtal. Die letzten Sonnenstrahlen kamen gerade noch über die Bergkette linkerhand und ließen die Schneebedeckten Gipfel der Bergkette rechterhand leuchten. Hier war kein Wind, dafür ging es rauf und runter. Auch der Verkehr nahm mit späterer Stunde massiv zu. Eine menschliche Begegnung hatte ich. Ich fuhr gerade dahin mit allem was meine müden Beine hergaben, als ich merkte, dass die ganze Zeit neben mir ein Auto mit offenem Fenster herfuhr. Das grinsende Paar fragte mich nach dem Weg. Ich musste mich erst von meinem Atemschutz befreien um antworten zu können. Ich bin mir aber sich, dass es ihnen nicht um eine Weginfo ging. Ich erreichte mein Wunschziel Hermagor. Ich hätte gern den Besitzer der Radwerkstätte besucht dessen Mechaniker es vor eineinhalb Jahren schaffte, dass ich zweimal innerhalb von zehn Minuten nach einer Reparatur eine neuerliche Panne hatte. Leider hatte er schon geschlossen. Meine Karte und die Straßenschilder waren sich nicht einig wie weit es bis zum Ende des Radteils der Wintertour03 sein würden. Ich wunderte mich, dass es so spät hier noch hell war und wollte dies nützen. Ich dachte ich könne mich eh jederzeit jederorts ins Zelt werfen. Da fiel mir die Problematik bezüglich Herings und gefrorener Boden ein. Also war ich wieder gezwungen nach einer Lösung zu suchen. Und, siehe da, da stand sie schon. Neben der Straße war ein Zugwartehäuschen. Die Öffnung der Straße abgewandt, geräumig (3 mal 4 Meter), ideal. Sicht aufs Nassfeld über das gerade die letzten Skifahrer in der Dämmerung wedelten. Darüber der Sichelmond. Ich sah am Fahrplan nach wann der nächste Zug kommen würde. Zehn Minuten. Das war es mir wert zu warten. Ich wollte keinen Ärger bekommen und als der Zug kam und der Triebwagenführer mich neugierig ansah tat ich als würde ich bloß kurz rasten. Durch die fehlende körperliche Belastung begann ich schnell zu frieren. Ich verkroch mich in meinem Schlafsack und schlief sogleich ein. Zwei Burschen rissen mich aus meinem Schlaf. Sie warteten auf einen Zug mit dem ihrer Freundinnen kommen sollte. Ich hatte nur nach den Zügen gesehen die aus der einen Richtung kommen, aber es gibt ja noch einen andere. Ab nun blies ich einfach meine Kerzen aus, wenn ich merkte das ein Zug am kommen war. In der Dunkelheit sollte ich nicht gesehen werden. Ich telefonierte mit einem Bekannten. Er teilte mir mit, dass die Wettervorhersagen nicht gerade rosig seien. Entgegen meines Nicht-Hunger-Gefühls entschied ich, dass es besser sei doch noch ein paar Nudeln aufzustellen. Ich genoss sie doch und gab mich sehr früh der aufdringlichen Müdigkeit geschlagen. Tag 5 Ich wälzte mich umher. Immer, wenn ich in Richtung meiner Füße sah war, außer dem Bereich der durch eine Halogenröhre ausgeleuchtet wurde, alles dunkel. Also keine Notwendigkeit die Augen ganz zu öffnen. Irgendwann fiel mir in meinem Halbschlaf auf, dass es eigentlich gar nicht mehr so dunkel war. Aber es war so furchtbar feucht-kalt. Unglaublich ungemütlich. Ich zwängte meine Arme durch die kleine Öffnung im Schlafsack und setzte die Brillen auf. Nebel. Alles lag im Nebel. Es war halb neun. Wieder hatte ich zwölf Stunden geschlafen. Ich aß die Packung Mignon-Schnitten leer. Schnell war alles zusammen gerichtet und ich bereit aus dem Schlafsack zu kriechen. Ich war total froh über die warme Temperatur (1°C). Ich ging aus dem Unterstand ins Freie um zu sehen wie stark der Verkehr war. Auf der Straße war nichts los, aber dafür regnete es. Nicht stark, aber es kam definitiv Wasser vom Himmel. Ich schritt über die Gleise zum Fluss um zum Nassfeld sehen zu können. Da waren tatsächlich ein paar Skifahrer zu erkennen. Keine Ahnung was einen dazu treibt bei dem Wetter auf die Piste zu gehen. Zwei, drei Züge fahren hier sonntags und bei meinem "Glück" kam einer genau da, als ich gerade zurück zu meinem Rad wollte. Ich blieb stehen und lies mich von einem Lokführer anstarren als hätte er Angst ich würde mich gleich auf die Gleise stürzen. Ich schnallte alles ans Rad und bewegte meinen Karren auf die Straße. Was sollte ich schon tun? Den ganzen Tag im Schlafsack bleiben um auf besseres Wetter zu warten? Oder mit dem Zug weiter? Naja, so verwerflich war die Idee gar nicht, denn dazu hätte ich mich nicht mal von der Stelle bewegen müssen. Schließlich schlief ich ja an einer Zughaltestelle. Es war kurz nach neun Uhr. Viel Zeit um viele Kilometer zurückzulegen. Ich war glücklich Profilreifen am Rad zu haben. Mit meinen normalen Reifen rutsche ich bereits, wenn wer auf die Straße spuckt. Ich hätte so unter Adrenalin gestanden, dass ich nicht mehr hätte armen können, denn wenn eine solche Masse (mit mir 130 Kilogramm) bei der Geschwindigkeit anfängt zu rutschen isses vorbei. Aber mit diesen tollen Reifen von meinem Radhändler Bernhard Schmuck war es kein Problem durch die kleinen Bächlein, die über die Straße rannen, zu fahren. Ich wollte an einer Tankstelle halten. Gerade als ich das Rad zum stehen bringen wollte rutschte es mir zwischen den Beinen weg. Ich fing es rechtzeitig auf, stellte es ab und rutschte selber noch drei Mal aus, auf dem Weg zum Eingang. Ich besorgte mir was zu trinken. Wieder draußen hatte ich Kontakt mit einem Einheimischen. Wir sprachen über den Regen. Morgen soll Schnee dazu kommen, genau das was ich will. Er entgegnete, dass dann Matsch auf der Straße liegt. Naja, auch nicht das was ich unbedingt brauche. Ich hoffte sehr bald die Grenze zu erreichen wo der Regen als Schnee fällt. Kötschach liegt auf 700 Meter. Okay, wenn's hier noch nicht schneit. Ich war am Fuße der Bergstraße zwischen der Karnischen Alpen und den Lienzer Dolomiten. Ich war total durchnässt. Innen vom Schweiß, außen vom Regen. Letzte Möglichkeit um meine leeren Trinkflaschen aufzufüllen. Aber die Tankstellen waren geschlossen, Gaststätten keine in Sicht. Naja, einen Liter Kochwasser hätte ich noch im Gepäck. Ich erblickte ein Museum über 1915-1918. Hätte mich interessiert, Zeit hätte ich gehabt und meine Kleidung hätte ich dort sicher trocken können. Wie bei meinem üblichen "Glück" hätte ich es mir denken können, es war geschlossen. Eigentlich hatte es eh nicht viel Sinn z.B. zum Bahnhof zu fahren, um dort mein Gewand zu trocknen, weil welchen Zweck sollte das schon haben, wenn ich gleich danach wieder in den Regen muss? Während ich mich die ersten Meter den Berg hoch quälte machte ich mir meine Gedanken. Ich kann es nie schaffen mit Körperwärme meine durchnässte Kleidung im Schlafsack zu trocknen. Wenn es nun friert, abgesehen davon das ich dann keinen Meter mehr weiter komme, habe ich ein echtes Problem nicht zu unterkühlen (der Erfrierungstod kommt ja nicht so leicht). Ich sehe die Sache aber ernst. Birnbaum, der nächste Ort, werde ich sicher erreichen. Dort kann ich dann alles trocknen, Und dort oben wird's ja wohl nur mehr schneien. Am Straßenrand stand eine verlassene Bauarbeiterhütte. Im Schloss steckte der Schlüssel. Ich sah sie mir an. Dicht, geräumig. Wieso finde ich solche Sachen immer nur dann (auf die Uhrzeit bezogen), wenn sie mir überhaupt nicht helfen. Die Straße war ein Wahnsinn. Wie kann man was harmlos als LesachTAL bezeichnen, wenn's nur rauf und runter geht? Und das nicht schlecht wenig. Ich war meistens auf einem Puls von über 200 Schlägen pro Minute. Öfters auch auf meinem Maximalpuls. Ich machte (ich musste) immer wieder kleine Pausen. Um es durchstehen zu können spielte ich die Situation runter. Ich begab mich in vergnügliche Stimmung, summte vor mir her. Das vereinfachte die Sache ungemein. Einige Sachen waren mir unklar: Wieso war der gegenüberliegende Berg weiß, während bei mir überhaupt kein Schnee war? Was bewegte Menschen dort zu siedeln? Die Aussicht von da drüber hierher ist sicher nicht spannender als die meine. Wie man dort hinkommt frag ich mich sowieso. Wohnen dort Menschen die Ruhe wollen? Ein ruhiger Platz lässt sich aber auch sogar in Städten finden. Bekommen viele Leute in der Stadt die Panik, wenn sie einen Tag nicht einkaufen können, frag ich mich welchen Aufwand hier betrieben werden muss um an Lebensmittel zu kommen. Wird man hierher geboren und geht dann einfach nicht mehr weg? Und wie kommen die Kinder zur Schule? Naja. die Bergvölker. Ich ereichte mit großer Freude Birnbaum. Alles geschlossen bis Ostern. Na bravo. Ich war mir sicher es heute nicht mehr ins Tal zu schaffen. Was wenn es gar keine Möglichkeit zum Trocknen gibt? Ich sah ein Plakat. Eine Ankündigung für eine Trachtenband die vor zwei Wochen in einem der nächsten Ortschaften im Gasthaus spielte. Das stimmte mich zuversichtlich, denn das klang sehr nach einem traditionellen Gasthaus das immer offen hat. Aber dieser Ort lag noch weit entfernt. Ich hielt die vielen auswärtigen Autos mit Skiern am Dach für noch größere Optimisten als mich. Wenn sie alle daran glauben, dass es nur hier regnet und weiter westlich das Wetter besser ist, kann ich es wohl auch. Hier endete mein Tagebuch.
Ich fand ein Gasthaus in dem ich meine Kleidung auf dem Kamin trocknen konnte. Durch ein Telefonat mit einem Bekannten dessen Job es ist für die Flughäfen das Wetter vorauszusagen wusste ich, dass es noch schlimmer wird und es die gesamte nächste Woche regnet wird. Somit war das Ende der Tour klar. Mein Ziel war es Schneelandschaften zu erleben und nicht durchnässt im Regen zu frieren. Ein guter Freund aus Weiz machte sich sofort auf den Weg um mich hier im letzten Winkel Kärntens zu finden. Viele Stunden verbrachte ich in dieser winzigen Ortschaft. Als es später wurde und immer enger im Gasthaus zog ich meine Wanderklamotten an und spazierte herum. Ich versuchte damit klar zukommen, dass ich dieses Unternehmen, auf das ich mich ein halbes Jahr lang gefreut hatte, abbrechen musste und dass mal wieder der unberechenbare Faktor Wetter daran schuld war. Ich überlegte ob es überhaupt noch Touren geben wird die Planmäßig ablaufen, da in letzter Zeit fast alles vom Wetter stark beeinflusst wurde und kein großes Vergnügen mehr war.
von Samuel Petersen |