| Dieses weitere Anwendungsbeispiel war auf der Beilage zu meinem Sieb&Schneidbrett abgebildet und brachte mich auf die Idee eine Wintertour zu planen. (Hier wird gezeigt, dass man damit verhindert kann, dass der Kocher in den Schnee einsinkt und dadurch erlischt.)
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| Es war noch finster als ich mir auf der Karte nochmals ansah, wo mich die ersten Kilometer meiner Tour entlang führen werden.
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| Um kurz vor sieben Uhr morgens startete ich bei 1°C mit 55kg Gepäck die Tour in Weiz.
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| Die Freude über den Nieselregen war nicht gerade groß :-(
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| Mittags erreichte ich den Fuß des Packsattels. Durch die höhere körperliche Belastung wurde die Kälte erträglicher.
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| Kurze Verschnaufpause. Hier oben hatte es schon etwas Schnee.
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| In der großen Vordertasche transportierte ich meine Kleidung. Damit der Inhalt nicht so leicht fror hatte ich den Trinkbeutel dazwischen eingepackt und gönnte mir gelegentlich durch einen Trinkschlauch einen Schluck eiskaltes Wasser.
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| Erster Einsatz von Zelt und Winterschlafsack. Da mein Feuerzeug ausgerechnet hier seinen Geist aufgab musste ich auf Tee und Kerzenlicht verzichten und schrieb meinen Bericht im Halogenlicht meiner kleinen Taschenlampe die über mir baumelte.
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| Morgens: eisige Kälte! Zwei Stunden dauerte es vom Erwachen bis ich bereit war mich wieder auf die Straße zu begeben. Hier gerade beim Zeltabbau. Ich musste die am Vorabend in Schnee festgeklopften Zeltheringe freihacken.
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| Nach einer äußerst schmerzhaften Abfahrt und Sinnhaftigkeitszweifel wurde ich neben Rückenwind auch mit etwas Sonne belohnt. Schnee gab es auch hier nur auf den Bergen.
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| Ein letzter Blick zurück bevor die Sonne ganz verschwand und es wieder kälter wurde. Hier führt eine lange geschwungene Brücke über den schönen Stausee.
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| In den nächsten Tagen gab es nichts Erfreuliches fürs Auge. Weder Sonne noch Schnee.
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| Der Kärntner Wörthersee. Im Sommer keine Möglichkeit mit dem Rad stehen zu bleiben um zu ruhen da alles vor Verkehr und Menschen wuselt. Jetzt ist alles wie ausgestorben und ich konnte fast mein Nachlager auf der Straße aufschlagen.
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| Spät aber doch fand ich einen Platz für mein Nachtlager. Da ich in den gefrorenen Boden keine Heringe bekam benutzte ich schwere Eisenstangen (die ich am Gelände gefunden hatte) damit das Zelt stehen blieb.
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| Jedes Mal wenn ich in der Nähe bin (nun bereits zum vierten Mal) zieht es mich zu diesem Platz um dort zu nächtigen. Im Vordergrund mein Zelt und Rad, dahinter spiegelten sich die Berge im Faaker See, die Licht der Stadt am anderen Ufer mehrten sich. Ich hatte aber wenig Auge für diese Romantik da ich schrecklich fror und nichts lieber wollte als in meinen Schlafsack zu kriechen.
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| Der Dampf im Zelt staut sich durch Kochen und Atemausstoß und beginnt an den Zeltwänden zu gefrieren. Hier gerade beim Nudelsuppe schlemmen.
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| Etwas lüften damit der Dampf entweicht und ich wieder sehen kann was ich schreibe.
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| Da es problematisch ist ein Zelt auf gefrorenen Boden aufzustellen bin ich froh diesen Unterstand an einer Zugstrecke zu finden. Zu meinen Füßen befand sich die Skipiste 'Nassfeld' über die sogar im Regen einige unerschrockene Skifahrer glitten.
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| Ab und zu passiert es mir das ich aus Erschöpfung beim Bericht schreiben bei Kerzenlicht einnicke.
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| Der einzige Fleck Schnee im gesamten Lesachtal (gerade auf 900 Meter Seehöhe). Es war übrigens auch hier gerade am regnen. Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen diese alte Steinemühle im Hintergrund genauer zu inspizieren.
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