- Radrennen um den Neusiedler See -
14. Mörbischer Rad- und Laufsporttage

Obwohl ich heuer gerade mal den halben Trainingsstand aufweisen kann und die Strecke wegen einer Baustelle umgeleitet wurde und somit 4km länger war, kann ich meine Vorjahreszeit verbessern. Ein herrliches Rennen bei herrlichem Wetter.

Ich war nun das dritte Mal dabei und habe wieder gekämpft wie ein Tiger - wie letztes Jahr habe ich stets in der Gruppenführung mitgemischt. Letztes Jahr hatte ich vom Jahr 2003 gelernt und eine Flasche mehr mitgehabt - und es war zu wenig. Heuer hatte ich wiederum vom Vorjahr gelernt und hatte 4 Flaschen dabei - und wieder zu wenig. Diesmal wurde ich aber nicht "überrollt", nachdem mir die Flüssigkeit ausging, sondern ich spendete nur so lange Windschatten, solange man mich mit Wasser versorgte. D.h. zuerst wurde ich und auch die ganze Gruppe um 8km/h langsamer... ein fauler Haufen war das hinter mir, keiner wollte nach vorne. Und als man mich bat weiter für Windschatten zu sorgen stellte ich mein Ultimatum und konnte von 9 Fahrer immer wieder was zum trinken schnorren - bis ich dann diesmal schlußendlich 3km vorm Ziel einbrach, viele Plätze verlor und mich die letzen Minuten einsam über die Straße schleppen mußte. Dafür brach ich im Vergleich zu den Vorjahren im Ziel nicht zusammen und schlief auf der Wiese nebenan ein, sondern wartete tratschend nur mehr auf die Zielankunft von Robert um gemeinsam ins Hotel zu radeln. Ich war weder müde, noch wollte/konnte ich was essen. Meinen Körper scheinen solche Belastungen mittlerweile scheinbar relativ egal zu werden.
Nach einer Dusche packten wir zusammen, verließen wehmutig unsere charmante Herbergenchefin und fuhren nach Rust um dort unter einem Baum am Neusiedler See zu liegen und dem Spiel der Löwenzahnblüten zuzusehen.
Es freute mich sehr, dass Christina Lechner (mit der ich beim HM in Wien im Jänner gelaufen war) einen Stockerlplatz erreicht hatte - trotz Sturz.

Hier ein paar Impressionen:


von Samuel Petersen
www.cyclesam.at