- Kärnten -
bei 33°C im Schnee
Während in Österreichs die heißesten Maitage (33°C) vergehen bin ich mit Gerald in den kühlen Bergen Kärntens unterwegs.


Nach einer Nacht am Schaidasattel gibt erst mal Tee/Kaffee.
Dann gehts zeitig am Morgen rauf auf den Hochobier.


Auf einem steilen Weg stiefeln wir durch den Wald.


Wir erreichen flachere Gebiete in denen auch Schnee liegt.


Überall blüht der schöne Enzian.


Ein Blick über den Grat: der Freibach Stausee, die Drau un weiter rechts Klagenfurt


Ein im Krieg zerstörtes 200 Jahre altes Haus.


Abends: Abkühlen in der Trögener Klamm.


Der Fluß hat sich in Millionen von Jahren hunderte Meter in den Boden gefressen und so die Klamm gebildet.


Ohne Sonne ist es im Gebirgswasser ganz schön kalt.


Am nächsten Tag gehts vom Koschutahaus aus auf den nächsten Berg.


Der Berg ist ein reiner Schotterhaufen und wäre ohne den festen Schnee wahrscheinlich fast nicht zu begehen.


Immer wieder hört man Steine von den Felsen fallen und dann über den Seitenhang purzeln.


Gegen 8 Uhr wird die Sonne stärker. Da ist der Schnee eine angenehme Abkühlung.


Langsam fragen wir uns wie wir über die Wand auf den Gipeln gelangen sollen und gegen von einem roten Markierungspunkt zum nächsten.


Jeder Schritt muss fest in den Schnee gesetzt werden um nicht auf der vereisten Oberfläche abzurutschen.


Jetzt gehts senkrecht bergauf. An einem (kalten) Stahlseil ziehen wir uns hoch - mit genügend Abstand zueinander da ständig Steine losgetreten werden.


Mit der Zeit wirds ganz schön anstregend und wir sind froh, als wir den Grat und somit die slowenische Grenze erreichen.


Am Grat gehts entlang, die letzten Meter zum Gipfel.


Ein paar Bergdolen wollen an unserer Brotzeit teilhaben.


Wieder abwärts über das Stahlseil wird noch anstregender. Da wir nicht sehen wo wie hinsteigen gibts eigentlich nur die Möglichkeit mit den Beinen im rechten Winkel zur Wand abwärts zu "gehen". Aber dafür gibts eine gaudige Rutschpartie über den Schotter bis zum Schneefeld und dann über Schnee weiter bis es flacher wird. Der kleine Punkt in der Bildmitte (am Schnee) ist Gerald. Links oben der Gipel.


Ein Blick vom Tal zurück zum Berg. Unglaublich vor kurzem noch dort oben gewesen zu sein.


von Samuel Petersen
www.cyclesam.at