- LID-Aktion -
radeln für einen wohltätigen Zweck

In einer äußerst anstrengenden Schul- und Arbeitswoche mit wenigen Stunden Schlaf hatte ich zweieinhalb Kilo Körpergewicht verloren. Ich war todmüde. Trotzdem ging ich nach der Schule noch zu einem ehemaligen Lehrer um für ihn etwas zu programmieren. Von ihm erfuhr ich von der ‚Licht ins Dunkel’-Aktion in unserer Stadt. Ich rief bei meinem Bekannten von der Weizer Zeitung an um genaueres zu erfahren. Als ich erfuhr dass die Aktion bereits im Gange war legte ich meine Arbeit nieder und eilte zum Hautplatz. Dort begrüßte ich Wolfgang Fasching, einen der weltbesten Extremradsportler der aus der Region stammt. Ein flüchtiger Bekannter, der Polizist Peter Haslinger, strampelte bereits seit zwei Stunden am Ergometer. Ich flitze nach Hause, holte meine Sportkleidung und saß eine Viertel Stunde später auch am Sattel.
Auch unser Bürgermeister und einige Gemeinderäte kamen für ein paar Minuten ins Zelt um ein paar Euro zu eradeln.
Eigentlich hatte ich vor an diesem Nachmittag zu schlafen und mich wieder zu erholen, aber Wolfgangs Frau Doris päppelte mich mit spezieller Sportnahrung auf. Nachdem ich vier Stunden nonstop geradelt war endete die Aktion. Peter und ich, wir gaben uns bereits ein Rennen um den Kilometerhöchststand (die anderen Teilnehmer waren nur wenige Kilometer gefahren) mussten leider vom Rad steigen. 700 Euro hatte ich für die österreichische Wohltätigkeitsorganisation ‚Licht ins Dunkel’ erradelt.
Für mich war es eine große Ehre Wolfgang Fasching kennen zu lernen. Als kleines Dankeschön erhielt ich ein signiertes Exemplar seines Buches „Leben am Limit“, das ich in den Tagen danach sofort verschlungen habe.